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Zuchtziel ist es, einen gesunden, freundlichen, typvollen Arbeits- Labrador zu züchten, der für alle retriever- speziefischen Aufgaben voll belastbar ist und ein ausgeglichenes Wesen hat.
Da meine Hunde auch zur Jagd eingesetzt werden, bevorzuge ich die englische Arbeitslinie, so genannte "Field Trailer". Diese sind vom Erscheinungsbild "sportlicher" als der Standarttyp, werden aber im Mutterland der Lab.- Retriever seit Generationen gezüchtet um schnell zu lernen, immer die Ruhe zu bewahren und anderen Artgenossen gegenüber äusserst verträglich zu sein. Ihr "Will to please" , d.h. ihrem Menschen zu gefallen, ist sprichwörtlich. Bei Förderung ihrer Arbeitsanlagen und einer soliden Erziehung sind Hunde aus solchen Verpaarungen sehr liebe Familienhunde, man sollte sie aber ihren Fähigkeiten entsprechen fordern, es macht Spaß und stolz, einen intelligenten und folgsamen Hund zu besitzen, der schnell und spielerisch lernt und mit dem man in der Hundeschule niemals "hinterher" hinkt.













Quinn ist mir mehr als 10 Jahre ein treuer Begleiter und toller Jagdgefährte gewesen. Viele Niederwildjagden und besonders häufig Entenstriche durften wir gemeinsam erleben - Quinn war immer ein zuverlässiger Apporteur und eifriger Stöberer!! Ich habe ihn 2004 aus der Nähe von Manchester mitgebracht. Einige sehr gute Nachkommen erinnern noch an diesen aussergewöhnlichen Engländer!



Basti kam Ende August 2011 zu mir, war 3 1/2 Jahre ein lieber Familienhund ohne jagdliche Verwendung oder Ambitionen. Seine Gesundheitswerte, der vorzügliche Formwert, das sehr gute Wesen und die hervorragende Ahnentafel machten mich sehr neugierig auf ihn. Nur ist für mich von großer Bedeutung, ob ein solcher Hund noch als "Spätberufener" Eingang in den jagdlichen Alltag findet, also er für mich ein brauchbarer Jagdhelfer werden kann.


Bereits nach einer Woche in seinem neuen Zuhause brachte Basti Kanin, Ente und Fasan, auch die Arbeit am Wasser bereitete ihm große Freude; da er von seiner Vorbesitzerin (vielen Dank nochmals dafür!!!) mit Dummies ein wenig gearbeitet war, machte auch das saubere Apportieren keine Probleme. Als er dann auch noch an der lebenden Ente mit großer Passion arbeitete, meldete ich ihn zum 01.10.2011- also nach fünf (!!!!) Wochen Vorbereitung- für die Jagdliche Eignungsprüfung mit lebender Ente an, die er dann auch sehr ordentlich bestand. Am 13. November folgte noch die BLP mit 278 Punkten, wodurch er das Prädikat "tauglich für die jagdliche Leistungszucht"erhielt.


Gerne gebe ich zu, das diese Entwicklung von Basti mein Bild über die Arbeitsanlage eines auf Typ gezüchteten Labradors sehr auf den Kopf gestellt hat. Voller Erwartung will ich ihn nun in meiner Arbeitslinie einsetzen, um wieder mehr "Typ" zu erhalten; auf Leistung muß ich da sicher nicht verzichten, im Wesen erwarte ich wie auch bei den Gesundheitswerten positive Aspekte. Mein Dank geht in ganz besonderem Maße an Tamara Büttner, die mich in meinem Bemühen, Basti zu übernehmen, sehr unterstützt und diesen tollen Rüden gezüchtet hat.


Basti ist ein Paradebeispiel dafür, das ein guter und liebevoller Haus- und Familienhund im "second life" ein hervorragender Jagdhund sein kann, ohne Einbußen im Alltag in Kauf nehmen zu müssen.


HD : A1/A1,  ED:  frei/frei,  RD: frei,  HC: frei,  EIC: frei,  CNM frei, Sd2 frei,HNPH: frei  prcd-PRA: über Erbgang frei, trägt kein braun!!! (Testergebnis Labor Generatio vom 25.04.2012)
Formwert: Vorzüglich, vollzahnig, JEP mit lebender Ente, BLP, "Tauglich für die jagdliche Leistungszucht" Zuchtzulassung vom 19.09.2011 ohne Auflagen!